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Hilfe und Erläuterungen


Für häufig gestellte Fragen rund um WatchMyCam findest Du hier einige Tipps und Hinweise. Auch für die Konfiguration einiger bekannter Router-Modelle von AVM, Lancom, Siemens, D-Link und Netgear findest Du weiter unten Anleitungen und Screenshots zur Konfiguration.

Datenschutz

Die Software WatchMyCam spioniert keine Daten aus und überträgt keine persönlichen Daten in oder über das Internet.

WatchMyCam verbindet sich nach einem Login mit den angeschlossenen Communitys bzw. den Zuschauern, um seinem Zweck entsprechend Bilder zu senden oder Chatnachrichten zu senden oder zu empfangen. Sonstige übertragene Daten dienen ausschließlich der Prüfung auf Software-Updates, dem sicheren Auf- und Abbau von Verbindungen und der Sicherstellung des reibungslosen Betriebes der Software. Soweit möglich werden nur zufallsgenerierte Kennungsdaten übermittelt, Passwörter werden ausschließlich verschlüsselt ausgetauscht. Die für den Betrieb von WatchMyCam benötigten Verbindungsdaten (z.B. IP-Adresse) werden nur für die Dauer einer Webcam-Sitzung gespeichert und im Anschluss gelöscht.

LowMotion-Modus

Der LowMotion-Modus ist eine Eigenentwicklung von WatchMyCam, um allen Benutzern der Software zu ermöglichen, die Leistungsfähigkeit des Programms auch dann nutzen zu können, wenn die Netzwerkkonfiguration oder Sicherheitsbeschränkungen dies ansonsten verhindern würden. Der Name leitet sich aus der geringeren Geschwindigkeit der Bildübertragung ab.

In diesem Modus werden die Zuschauer nicht direkt mit der Software verbunden, sondern rufen die Bilder von einem Zwischenspeicher auf unserem Server ab. Kein Webcamsender muss dadurch mehr auf die Nutzung von WatchMyCam verzichten, auch wenn die Konfiguration der Netzwerkeinstellungen nicht gelingt. Außerdem bleibt der Sender dadurch vollständig anonym, da die Zuschauer sogar die Internet-Adresse (IP) nicht mehr erfahren.

Im Gegenzug behalten die Nutzer des Standardmodus den Vorteil einer schnelleren Bildwiederholrate und zusätzlicher Features wie Chat mit den Zuschauern oder Blocken unerwünschter Zuschauer. Es lohnt sich also, nach einer Testphase die wenigen erforderlichen Einstellungen für das Netzwerk zu konfigurieren. Alle Schritte dazu werden in dieser Hilfe ausführlich und mit Bildern erläutert.

IP-Adressen und Ports

Jeder Server im Internet braucht eine eindeutige Adresse, die so genannte IP-Adresse, um von überall her erreichbar zu sein. Ein Webcam-Sender mit WatchMyCam soll von überall her erreichbar sein, also ist er ebenfalls ein Server und benötigt eine solche Adresse.

Da es außer WatchMyCam noch viele andere Anwendungen (vom Webserver bis hin zu Skype, ICQ, MSN u.ä.) gibt, die auf Anfragen aus dem Internet reagieren sollen, unterscheidet man alle diese Serverdienste hinter einer gemeinsamen IP-Adresse durch ihre Zuordnung zu einem Port.

Dieses Vorgehen ist also vergleichbar mit einem Mehrfamilienhaus. Strasse und Hausnummer entsprechen dann der IP-Adresse und die Briefkästen sind vergleichbar mit den Ports. Der Briefträger wäre in diesem Beispiel der Router, der die Sendungen den jeweils richtigen Empfängern zustellt.
Die IP-Adresse wird in den allermeisten Fällen vom Internet-Provider vergeben und kann sich jederzeit ändern. WatchMyCam ermittelt deshalb selbständig die aktuelle Adresse, wenn Du mit Deiner Cam online gehen willst. Als Anwender musst Du nichts dazu tun.

Optionendialog, Netzwerk

Als "Briefkasten" für die WatchMyCam-Software wird standardmäßig der Port 37211 voreingestellt. Er kann jederzeit geändert werden, in 99% der Fälle ist eine solche Änderung jedoch nicht erforderlich. Der Ausschnitt aus dem Optionen-Dialog zeigt Dir, wo die externe IP-Adresse und der Port in der Software zu finden sind.

Mit einem Klick auf "IP" kannst Du Deine externe IP-Adresse aktualisieren. Die Schaltfläche "prüfe Erreichbarkeit" ermittelt über einen Callback-Mechanismus unseres Servers, ob Du aus dem Internet erreichbar bist. Der Vorteil dieser Prüfung ist, dass sie nicht nur die theoretische Erreichbarkeit ermittelt, sondern alle Tests durchführt, ob das Webcambild tatsächlich angesprochen und von keiner Firewall oder Netzwerkeinstellung noch behindert wird.

Portfreigaben, Port-Forwarding, NAT etc.

Die meisten Verbindungen ins Internet werden heute über Router hergestellt, kleine Anschlussgeräte zwischen den Computern und dem Internetanschluss des Providers. Damit dieser Router weiß, an welchen Computer in diesem lokalen Netz er seine Daten weiterleiten soll, muss er - wie oben erklärt - den Port der Verbindung ansprechen. Auch wenn nur ein einziger Computer am Router angeschlossen ist, muss man diese Einstellung vornehmen.

Man nennt diesen Vorgang "Port-Forwarding" oder auch "NAT", also Network Address Translation, denn der Router übersetzt dabei den extern erreichbaren Port in den Port auf dem lokalen PC (auch wenn beide meistens gleich sind).

Um den Router entsprechend einzustellen, musst Du die Konfiguration des Routers aufrufen. Meistens handelt es sich dabei um eine Webseite, die man mit dem Namen des Routers aufruft, manchmal liefern die Hersteller eine Software dafür mit.

Router und Konfiguration

Für einige weit verbreitete Router zeigen wir die notwendigen Einstellung hier beispielhaft. Solltest Du ein anderes Gerät benutzen, kannst Du die erforderlichen Einstellungen aber ganz ähnlich vornehmen, da sie in jedem Gerät vorhanden sein sollten.

AVM FritzBox

Die Konfiguration der FritzBox wird gewöhnlich unter http://fritz.box aufgerufen. Bitte gib dort Dein Passwort ein.
Klicke dann bitte auf "Einstellungen", "Erweiterte Einstellungen", "Internet" und schließlich auf "Freigaben". Dir wird direkt die Seite "Portfreigaben" angezeigt und dort klickst Du bitte auf "Neue Portfreigabe".

Portfreigabe für FritzBox-Router

Für "meinPC" wähle aus der Liste bitte die Bezeichnung Deines Computers aus oder wähle "manuelle Eingabe der IP-Adresse", wenn Du die IP-Adresse Deines PC im lokalen Netzwerk direkt angeben willst. Unter "Protokoll" benötigen wir "TCP" und in beide Felder "von Port" und "an Port" ist unsere 37211 einzugeben. Die Bezeichnung der Portfreigabe kannst Du frei wählen. Nach dem Speichern mit "OK" ist bereits alles fertig eingestellt und der Zugriff auf Deine Webcam sollte funktionieren, wenn WatchMyCam online ist.

Lancom

Die im professionellen Bereich weit verbreiteten Lancom-Router können mit der Anwendung "LanConfig" eingerichtet werden. Hierzu klickt man im Abschnitt "IP-Router" auf den Reiter "Maskierung" und ruft den Dialog "Port-Forwarding-Tabelle" auf.

Portfreigabe für Lancom-Router

Anfangs- und End-Port sind wieder die bekannte 37211, als Gegenstelle ist die DSL-Verbindung anzugeben. Als Protokoll benötigen wir TCP und natürlich darf das Häkchen "Eintrag aktiv" nicht fehlen. Der Kommentar erinnert uns später an den Zweck des Eintrages. Zum Schluss beenden wir alle geöffneten Dialoge mit "Ok".

Siemens

Die Konfiguration der Siemens-Router ruft man im Webbrowser per "http://my.siemens" auf. Im Bereich "Erweitert" wählt man die Einstellungen für "Virtuelle Server" und findet dort gleich im ersten Unterpunkt das "Port-Forwarding".

Portfreigabe für Siemens-Router

Nach "Hinzufügen" wird eine Bezeichnung wie "WatchMyCam" vergeben. Für die externe Verbindung ist der Port anzugeben, unter dem die Webcam von außen erreichbar sein soll (unsere 37211). Der interne Host ist die IP-Adresse des PCs mit der WMC-Software und der in den Software-Optionen eingetragene Port (normalerweise wieder die 37211). Nach dem Speichern sollte die Software aus dem Internet unter ihrer externen IP-Adresse erreichbar sein.

D-Link

Bei der verbreiteten Reihe von D-Link-Routern wird die Portfreigabe als Port-Weiterleitung bezeichnet. Wenn Du den entsprechenden Punkt im Menü aufrufst, kannst Du die Einstellungen wie im Bild gezeigt vornehmen.

Portfreigabe für D-Link-Router

Bitte wähle die interne "IP-Adresse" entsprechend den Einstellungen des lokalen Netzwerkes und Deines PCs aus, auf dem die Software WatchMyCam laufen soll. Als "zu öffnende Ports" ist die 37211 TCP einzustellen, als "eingehender Filter" ist "alle zulassen" auszuwählen. Der Name der Regel ist frei wählbar. Bitte nicht vergessen, mit "Einstellungen übernehmen" die Konfiguration zu speichern.

NetGear

Netgear-Router verwenden meistens den Router-Manager mit Smartwizard im Webbrowser. Unter dem Menüpunkt "Port Forwarding / Port Triggering" stellst Du die gewünschten Optionen mit der Schaltfläche "Add Custom Service" ein.

Portfreigabe für Netgear-Router

Markiere bitte die Option "Port Forwarding". Auch hier die interne "Server IP Address" bitte auf den PC stellen, auf dem die Webcam-Software laufen soll. Als Port ist wiederum TCP 37211 anzugeben. Der Name für den Service kann frei gewählt werden.